Die Sympathikustherapie – Behandlung von Schmerzen und vegetativen Störungen

Veröffentlicht in: Besondere Behandlungsmethoden | 0

Endlich schmerzfrei durch Sympathikustherapie.

Warum und wie kann die Sympathikustherapie helfen?

Der menschliche Körper ist ein komplizierter Organismus, alles hängt miteinander zusammen und beeinflusst sich gegenseitig.

Jeder weiß, dass wir anfällig für Krankheiten und Störungen sind, wenn wir zu viel Sorgen oder Streß haben. Denn für alle Erkrankungen gibt es eine Ursache, die wir aber oft nicht kennen oder erkennen, vielleicht  – weil wir uns darüber keine Gedanken machen.

Die Schulmedizin interessiert sich nur in den seltensten Fällen für die eigentliche Ursache. Dies liegt zum Teil an unserem Facharztsystem, da die eigentliche Ursache oft auf einem ganz anderen Fachgebiet liegt. So ist die Ursache eines Reizhustens häufig eine Verdrehung des dritten Brustwirbels, wenn die Siegelung und Röntgenuntersuchung der Lunge und Bronchien keinen pathologischen (krankhaften) Befund ergeben hat und die verordneten Medikamente nicht helfen. Ähnlich verhält es sich beim vierten Brustwirbel mit Herzrhytmusstörungen in Ruhe.

Als weiteres Beispiel sei der Fersenschmerz genannt, bei dem fast immer eine Beckenverdrehung mit Blockierung der  Beckengelenke vorliegt.

Bei der Sympathikustherapie werden die Erkrankungen system- und fachübergreifend behandelt, der Körper wird als Einheit gesehen. Die Sympathikustherapie ist besonders wirksam, wenn das vegetative (unbewusste) Nervensystem an der Ursache beteiligt ist.

Bereits vor vielen Jahren hat der Arzt Dr. Dieter Heesch herausgefunden, dass bei vielen Erkrankungen immer gleichzeitig eine Störung an der Wirbelsäule zu finden ist. Bei ähnlichen Erkrankungen bestand immer die gleiche Wirbelfehlstellung mit Druckschmerze an diesem Dornfortsatz.

Die Sympathíkustherapie baut auf diesen Erkenntnissen auf. Mit dem Wissen um diese Zusammenhänge im Körper und den Techniken der Muskelbehandlung, Akupressur und Akupunktur ist man in der Lage, zahlreiche Erkrankungen günstig zu beeinflussen. Die Durchführung erfordert etwas Zeit, weil manchmal die gesamte Statik korrigiert werden muss. In der Regel tritt bereits nach der ersten Behandlung eine deutliche Besserung ein; pro Krankheitsbild sind oft nicht mehr als 3 Behandlungen erforderlich.

In der Schulmedizin ist die Sympathikustherapie nicht anerkannt, da es noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen zur Wirksamkeit gibt. Ein Institut dafür wurde erst vor kurzem gegründet. Bis zur Anerkennung muss die Sympathikustherapie privat bezahlt werden, wobei die privaten Krankenkassen fast alle Kosten übernehmen.

Hier einige Erkrankungen die von der Sympathikustherapie oft günstig beeinflusst werden:

  • Migräne
  • Kopfschmerzen
  • trockenes Auge
  • grüner Star
  • Lippen Herpes
  • Kieferschmerzen
  • Zahnschmerzen unklarer Ursache
  • nächtliche Schmerzen (egal wo)
  • Ruheschmerzen, z.B. bei längerem Sitzen
  • Schmerzen nach Ruhephasen
  • Schmerzen ohne erkennbare Ursache
  • Dauerschmerzen – egal wo
  • Kribbelgefühle in Ruhe
  • Chronisches Schulter-Arm-Syndrom
  • Schmerzhafte Knoten an den Fingern  (Heberdenarthrose, Bochard-Arthrose)
  • Schmerzen im Daumensattelgelenk
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Tennisarm
  • Golferellenbogen
  • Fersensporn
  • Fersenschmerz
  • Achillessehnenprobleme
  • Knieschmerzen in Ruhe
  • Seitliche Hüftschmerzen
  • Restless Legs Syndrom
  • Herzrhytmusstörungen in Ruhe
  • Sodbrennen im Liegen
  • Reizdarmsyndrom ohne feststellbare Ursache
  • Örtliche begrenzte, einseitige Hautekzeme ohne feststellbare Ursache
  • Schlecht heilende Wunden
  • Zoster Neuralgie (Schmerzen nach Gürtelrose)
  • Morbus Sudeck (CRPS)
  • Hoher Blutdruck – wenn sich keine Ursache findet.

Die Sympathikus Therapie wurde begründet von Herrn Dr. Heiner Steinrücken (Orthopäde) und Herrn Dr. Dieter Heesch.

Bei Fragen und / oder Interesse an einer Behandlung rufen Sie mich gern an.

Ihre

Heilpraktikerin

Christiane Bergmann

Tel: 05152-602924

Email: post@heilpraktiker-hameln-pyrmont.de

 

Die Angst vor der LYME – BORRELIOSE – ein Beitrag von Joette Calabrese

Veröffentlicht in: Gesundheit und Ernährung | 0

Zecke

„Ich war gerade mit meiner Familie beim Wandern als ich – siehe da! – eine Zecke an meinem Bein. Habe ich jetzt eine Borreliose? Sollte ich ausflippen?

Nein. Stopp. Erst mal wieder einen Schritt zurück.

Wenn ich eine Zecke habe und einen hochroten Hautausschlag dazu, mit Fieber und Müdigkeit, dann darf ich mir Gedanken machen, ob ich an einer akuten Borreliose erkrankt bin.

Als ich vor drei Jahren meinen ersten Blog über Lyme-Borreliose schrieb, hätte ich nie gedacht, dass die chronische Borreliose ein solch großes medizinisches Thema werden würde. Heutzutage sind viele Therapeuten zu ‚Borreliose-Experten‘ geworden und lassen Blutbilder machen, sobald sie ein bestimmtes Symptombild vermuten.

Ich hätte nie gedacht, dass die Lyme-Borreliose für so viele Krankheitsbilder und Symptome herhalten muss.

Wenn ich unbedingt davon überzeugt sein möchte, dass ich eine Krankheit habe, die auf eine einzige Ursache zurückzuführen ist, dann ist es natürlich einfacher, sie in die Lyme-Borreliose-Schublade zu stecken.

Möchten Sie meine Meinung dazu hören? Aus homöopathischer Sicht muss das Ganze nicht kompliziert oder gar besorgniserregend sein.

Wir wissen, dass es im Körper ca. 100 Billionen Zellen gibt. Und nur 10% davon sind menschliche Zellen. Das heißt, ca. 90% der Zellen in unserem Körper bestehen aus winzigen Mikroorganismen.

Bitte werden Sie jetzt nicht panisch und springen unter die Dusche, um die Quälgeister mit einer Flasche Desinfektionsmittel wieder loszuwerden! Es ist alles natürlich und soll so sein. Wir sind von Natur aus so gebaut. Im Umkehrschluss heißt das natürlich auch, dass wir viele natürliche Mikroorganismen finden werden, wenn wir uns einem Bluttest unterziehen.

Und unglücklicherweise verfangen wir uns gerne in den so genannten Modekrankheiten. Sie wissen, was ich meine …

Als SARS zum Feind erklärt wurde, war die Aufregung groß.

Dann kam Ebola und alle flippten aus.

Das gleiche gilt für Schweine- und Vogelgrippe und vieles mehr.

Nun ist es wieder soweit: Borreliose Zeit.

Zecke-satt

Bevor Sie die Borreliose als furchterregendes neues Phänomen betrachten, sollten Sie an Ötzi denken oder den Mann aus dem Eis, wie ihn viele nennen. Vor etwa 25 Jahren wurden Ötzis tiefgefrorene Überreste in den Alpen gefunden. Er lebte vor 5300 Jahren und starb durch einen Pfeil im Kopf.

Wissenschaftler haben ihn sehr genau unter die Lupe genommen und – es wird Sie kaum überraschen – man geht davon aus, dass er Träger des Borreliose-Bakteriums war. Somit wäre er der älteste Mensch mit Lyme-Borreliose.

Das heißt, diese Krankheit gibt es schon seit mindestens 5300 Jahren.

Wenn ein Befund jetzt also positiv ist (und zeigt, dass eine der 90 Billionen Zellen den Erreger trägt), stehen die Chancen gut, dass eine CHRONISCHE Lyme-Borreliose diagnostiziert wird, vor allem, wenn der Arzt sich auf diese Krankheit spezialisiert hat.

Meistens folgt ein Antibiotikum. VIELE Antibiotika über LANGE Zeit hinweg. Und diese Methode wird nicht nur von konventionellen Schulmedizinern favorisiert, sondern auch von alternativen Therapeuten, wie z. B. den Naturopathen.

Meine Bedenken gehen dahin, dass hier versucht wird, medizinisch nicht zu erklärende Symptome auf Infektionen im Allgemeinen und Borrelia (Lyme-Bakterien) im Besonderen zurückzuführen. Merkwürdig nur, dass selbst das CDC (Centre for Disease Control and Prevention) von der langfristigen antibiotischen Behandlung der chronischen Borreliose abrät.

Sie müssen eins verstehen: meist kommen die Leute nicht zu Beginn einer Krankheit in meine Klinik. Ich sage immer, dass meine Klienten nicht in mein Sprechzimmer laufen, sondern kriechen. Wenn alles andere versagt hat, soll die Homöopathie helfen.

Die Klienten kommen also mit den Symptomen zu mir, die als Borreliose diagnostiziert und mit Antibiotika behandelt wurden. Entweder haben diese nicht geholfen oder – in den schlimmsten Fällen – hat die langfristige Antibiose zu ernsten Nebenwirkungen geführt, die das Leben dieser Menschen deutlich verschlechtert hat.

Ich sage nicht, dass diese gegensätzlichen Meinungen richtig oder falsch sind. Aber ich bin der Meinung, dass wir etwas Distanz gewinnen sollten.

Ist es wirklich nachgewiesen, dass die Ursache für diese Symptome bei der Lyme-Borreliose liegt? Und vielleicht noch entscheidender: Ist es wirklich wichtig?

Es gibt Paradigmen im Gesundheitswesen, die mithilfe von Tests versuchen herauszufinden, warum sich die Symptome zeigen. Meist sind es die alternativen Therapeuten, die sich mit dieser Fragestellung beschäftigen.  Sie schauen auf die zweite Schicht einer Krankheit – vorbei an Symptomen und Diagnose – und glauben, die darunterliegende Krankheit heilen zu können.

Das Warum hat höchste Priorität, während das Wie und Was keine Rolle spielen. Die Homöopathie hat einen anderen Blick auf die Dinge.

In der Homöopathie gibt das Warum unter Umständen nützliche Hinweise, aber in der homöopathischen Methode, die ich unterrichte, stehen die konventionelle Diagnose und ihre Symptome an erster Stelle.

Sie lesen richtig: Indem wir eine allgemein gefasste Diagnose wie Fibromyalgie oder chronische Müdigkeit in Verbindung mit einem Symptombild hinzuziehen, behandeln wir fast unbemerkt die Wurzel, also die eigentliche Ursache, ohne dass wir uns Gedanken machen müssen, welcher Mikroorganismus nun wohl im Körper wütet.

Wir konzentrieren uns auf die erste Schicht einer Krankheit. Ich stelle immer wieder fest, dass das Warum das Bild verzerren kann, weil nicht sicher gesagt werden kann, dass diese oder jene Spirochäte ursächlich ist für die Erkrankung.

Ich bin der Meinung, dass nur Fakten zählen. Wir wollen die Situation nicht unnötig komplizieren, indem wir nach der Ursache suchen. Wir müssen wissen, was der Patient im Moment erlebt. Was sind die Fakten? Ich will eine Diagnose haben und nicht die Theorie.

Wenn ich mir also sicher bin, dass ich von einer Zecke gebissen wurde – ich habe sie ja gesehen – dann nehme ich sofort Ledum palustre C200 ein.

Ledum wirkt nicht nur prophylaktisch (zur Vorbeugung gegen Insektenstiche und –bisse und deren potenziellen Erreger), sondern auch heilend. Es wird am ersten Tag etwa alle drei Stunden eingenommen und anschließend eine Woche lang noch zweimal täglich.

Dann einen Monat lang zweimal in der Woche, bis es für einen weiteren Monat auf eine Gabe pro Woche reduziert werden kann.

Wenn ein Biss nicht länger als ein paar Monate zurückliegt, wird diese Methode unverändert angewandt. In meiner Familie kommt Ledum für eine Vielzahl an Insekten- und Tierbissen zum Einsatz. Es hat bis jetzt immer funktioniert – seit 30 Jahren. Auch auf dem Bauernhof für unsere Tiere.

Meine Klienten und Schüler berichten mir dasselbe.

Mit diesem Mittel muss ich mir keine Sorgen mehr machen. Ich will ehrlich sein: Ich selbst und meine Familie haben Ledum immer nur wenige Tage lang eingenommen.

In meinem letzten Blog über Lyme-Borreliose habe ich auch über Aurum arsenicosum C200 als zusätzliches Mittel geschrieben (insbesondere für Situationen, in denen die Zecke nicht sofort gefunden wurde und es einen klaren Zusammenhang zwischen Biss und Borreliose gibt).

Dieses Mittel kann unter Umständen nur schwer erhältlich sein und ich möchte Ihnen hier eine Alternative dazu anbieten. Im zweiten Schritt nehmen Sie – zusätzlich zu Ledum Hypericum perforatum 200 in Kombination mit Arsenicum album 200, zweimal täglich eine Woche lang. Die Mittel werden wie Ledum langsam abgesetzt. Ich persönlich habe diesen Schritt noch nicht anwenden müssen, aber wenn Sie besorgt sind, dann können Sie auf Schritt 2 zurückgreifen.

‚In Kombination‘ heißt: Eine Gabe Hypericum C200 wird unter die Zunge gelegt, gefolgt von einer Gabe Arsenicum album C 200, nach ca. 5-10 Minuten. Wir wissen jetzt, dass Lyme-Borreliose keine neue oder zwingend furchterregende Krankheit ist. Mit den passenden Mitteln in der Hausapotheke kommen Sie unbeschadet durch die Zecken-Saison.

Schließlich ist die Homöopathie eine Heilmethode, die seit 230 Jahren im Dienste der Menschheit praktiziert wird, ganz unabhängig von allen bekannten und unbekannten Mikroorganismen.

************************************

Von Joette Calabrese

Copyright: https://joettecalabrese.com/blog/lyme-disease-are-you-sure-about-that/

 

Dieser o.g. Artikel ist sehr interessant, kurzweilig sowie überaus hilfreich in der homöopathischen Behandlung der Borreliose.

Ich hoffe Ihnen durch den Artikel ein Stück weit die Angst vor einer Lyme – Borreliose genommen zu haben.

Liebe Grüße Ihre

Heilpraktikerin

Christiane Bergmann

Euphrasia Augentropfen bei Augenschmerzen.

Veröffentlicht in: Aktuelles | 0

Euphrasia officinalis – Augentrost

Euphrasia Augentropfen werden aus der Pflanze Euphrasia officinalis hergestellt, die sich auf mageren Wiesen zwischen Schafgerbe, Klee und  Wolfsmilch wohlfühlt.

Ihre Blüten sehen weiß, violett und gelb schimmernd aus. Nur 1 Zentimeter lang sind die Blüten des zierlichen, krautigen Pflänzchens, das zur Familie der Sommerwurzgewächse gehört. Wer sich ihr bewusst zuwendet, würde die Euphrasia niemals unscheinbar nennen.

Euphrasia strahlt einen an, fröhlich und freundlich, so als wolle sie einem etwas sagen. Sie erhellt den Blick und erfreut die Seele. Euphrasia ist ein Halbschmarotzer, auch Semi-Parasit genannt.  Weil ihr schwach ausgeprägtes Wurzelsystem nicht genügend Wasser und Nährstoffe aufnehmen kann, verbindet sie sich mit einer Begleitpflanze und zapft diese an. Dazu dienen ihr die sogenannten Haustorien, das sind knötchenförmige Saugorgane, mit denen die Euphrasia als Semi-Parasit einer anderen Pflanze etwas wegnimmt.

In der Botanik sind solche Begriffe keineswegs wertend gemeint: Auf den schnellen Blick mag es vielleicht so aussehen, als führe Euphrasia nichts Gutes im Schilde, Milchdieb wird sie ja sogar von den Bauern genannt, weil sie den Gräsern Nährstoffe entzieht, diese dann nicht so gut wachsen können und deshalb die Kühe – angeblich – weniger zu fressen haben. Die Kühe fressen dann wiederum aber auch die Euphrasia Pflanze !!

Die Pflanze macht auch den Standort nicht „mager“, sondern die Pflanze sucht sich einen „mageren“ Standort aus! Deshalb fühlt sie sich dort so wohl.  Kühl mag sie es auch, und fühlt sich in einer wenig vitalen Umgebung gut. Im Kontakt mit einem Partner, der Begleitpflanze, kommt sie in den Ausgleich. Die Regulation scheint der Auftrag dieser auf den ersten Blick zarten Pflanze zu sein.

 

Euphrasia Augentropfen - Auge

Euphrasia – wo sie wächst und wie sie wirkt

So wie Euphrasia in der Natur saugend auf den Graswurzeln sitzt und deren überquellende Vitalität schwächt, so dämpft die Zubereitung aus dem Kraut am Auge die bei einer Bindehautentzündung überschießende Stoffwechselprozesse. Euphrasia begrenzt die Stoffwechselaktivität der Bindehaut auf ein gesundes Maß, schwächt das „Fremdleben“ und entzieht Entzündungserregern ihre Wachstumsgrundlage.

Euphrasia findet gute Wachstumsbedingungen in Höhenlagen – da, wo es im Winter richtig kalt wird. Ähnlich dem Auge des Menschen, das sich nachts schließt und erholt, sammelt die Pflanze im Winterlichen neue Kraft. Für eine gewisse Zeit benötigt sie sogar frostige Temperaturen, denn es ist der Kältereiz, der ihren Samen aufweckt und dafür sorgt, dass sie im Frühjahr austreibt. Die Euphrasia ist eine Winterpflanze, und auch das Auge bringt ja in besonderer Weise den Charakter des Winterlichen und Kristallinen zum Ausdruck: Hornhaut, Linse und Glaskörper sind durchsichtig wie Eiskristall.

Die Vitalität und der Stoffwechsel in diesen durchsichtigen Strukturen sind auf ein Mindestmaß reduziert – so wie das in der äußeren Natur im Winter und mehr oder weniger ganzjährig in bergigen Höhen der Fall ist. Und genau da wächst die Euphrasia, die wir im nördlichen und mittleren Eurasien, in Australien, Neuseeland und im südlichen Südamerika finden – aber nur im gemäßigten Klimabereich. Bergwiesen und Magerrasen sind typisch für ihr Vorkommen. In den Tropen ist Euphrasia nicht heimisch.

Paracelsus schätzte die Pflanze, in der er die „Form und das Bild der Augen“ wiederfand. Die Verwendung in Europa ist seit dem 14. Jahrhundert dokumentiert.

Bevor es Methoden gab, mit denen man irgendetwas messen und nachweisen konnte, erkannten Menschen wie wertvoll es ist, genau zu beobachten. Und sie erkannten dass es möglich ist, so bestimmte, tiefer hinter den Dingen liegende Prinzipien zu erkennen. Je öfter und je genauer wir beobachten, desto mehr sehen wir.

Vieles was oben zu der Pflanze Euphrasia steht, nutzt der Homöopath für den Menschen, der Euphrasia braucht.

Nun wieder zum Auge:

Eine Bindehautentzündung ist wie alle Entzündungskrankheiten ein Geschehen, das man mit Wärme und Hitze in Verbindung bringt. Die Stoffwechselaktivität ist erhöht – das ist am Auge gut fühlbar. Da ist  zu viel Vitalität und es wäre wichtig, dieser entgegenzuwirken. Euphrasia Augentropfen sind in der Lage, diese Prozesse wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Euphrasia Augentropfen - Pflanze

Augenbeschwerden:

Unsere Augen müssen ständig äußere Reize ausgleichen. Häufige Augenbeschwerden ist die Bindehautentzündung oder Heuschnupfen mit tränenden, juckenden Augen.

Bei einer leichten Bindehautentzündung brennen die Augen, sind gerötet, tränen und jucken manchmal auch. Unbehandelt kann es zu einer eitrigen Bindehautentzündung kommen mit weiteren Beschwerden: Sekret sammelt sich in den inneren Augenwinkeln, morgens sind die Augen oft verklebt, jucken und brennen, und es gibt ein Gefühl als ob ein Sandkorn oder Fremdkörper im Auge wäre.

 

Euphrasia Augentropfen – eine Wohltat für das Auge

Euphrasia ist auch hilfreich bei trocken Augen, oder einfach nur zur Pflege des Auges, nach anstrengender Tätigkeit. Unsere Augen müssen viele Stunden Höchstleistungen vollbringen.

Beim Heuschnupfen mit tränenden, juckenden Augen hilft Euphrasia ebenfalls.

Auch bei müden Augen sind Euphrasia Augentropfen eine Wohltat.

Euphrasia officinalis ist erhältlich als Augentropfen von Wala oder Weleda oder anderen Anbietern, auch Einzeldosen sind erhältlich.

Als homöopathische Globuli in D – C Potenzen  gibt es Euphrasia officinalis ebenfalls und sie sind sehr hilfreich bei Augenbeschwerden.

 

Kontaktieren sie mich gern, wenn Sie Fragen haben oder eine Behandlung wünschen.

Ihre

Heilpraktikerin

Christiane Bergmann

 

Ohr-Akupunktmassage (OAM)

Veröffentlicht in: Besondere Behandlungsmethoden | 2

Die Ohr-Akupunktmassage

wurde von Herrn Heinrich Luck entwickelt und ist ein eigenständiges Therapiesystem. Schon viele alte Kulturen haben sich mit dem Ohr und seiner Bedeutung beschäftigt.

Der ganze Körper kann über das Ohr und seine Reflexzonen therapiert werden. Das Ohr bildet bei jedem Menschen einen auf dem Kopf liegenden Embryo ab mit all seinen Extremitäten und Organen. Mit dem Wissen wo genau der Körper im Ohr abgebildet ist, kann eine gezielte Therapie erfolgen.

Eine Therapie bei Erkrankungen der Haut, der Sinnesorgane, der Nervensystems, des Skeletts, des Bindegewebes, der Muskulatur, der Nieren, von Eingeweiden (Magen, Darm, Galle, Leber usw.), der Bronchien, der Lungen, dem Herzen ist über das Ohr möglich, ohne das am restlichen Körper eingegriffen wird.

Bei einer Erkrankung wird gezielt der entsprechende Punkt am Ohr mit dem Ohrakupunktstäbchen „ertastet“ – der Patient merkt ein Ziehen, Stechen oder starken Druck, oder hat auch ein Taubheitsgefühl, am Ohr. Nun bleibt das Stäbchen auf dieser Stelle, bis der Schmerz nachlässt oder ganz verschwindet, beziehungsweise wird ein tauber Punkt am Ohr erst einmal aktiviert.

Über die Punkte am Ohr wird die Fehlsteuerung im Organismus erkannt und über den gezielten Reiz das entsprechende Gewebe umgestimmt, zeitgleich werden die entsprechenden Zonen im Gehirn stimuliert. Diese Konzept führt zu einer großen Verbesserung der Beschwerden. Die Sitzungen sollten in Abständen von 2-3 Wochen wiederholt werden um die Beschwerden möglichst zu eliminieren.

Über das Ohr wird der Körper auf zum Beispiel die Rhytmisch-energetische- Gelenk- und Wirbelsäulenbehandlung vorbereitet. Gezielte sogenannte Kreisläufe werden am Ohr mit einem Massagestäbchen gezogen um die Muskulatur, das Nervensystem und die Gelenke auf die kommende Behandlung vorzubereiten. Dadurch kommt es in den meisten Fällen nach einer REGB nicht zu muskelkaterähnlichen Bescherden oder etwa zu Schmerzen.

Hier kann ganz nebenbei festgestellt werden, wo andere behandlungsrelevante Bereiche / Zonen des Körpers bestehen, was dann in einer folgenden Sitzung behandelt werden kann.

Verschiedene Ohrakupunktkarten

Es existieren verschiedene Ohrakupunktkarten für die Ohrakupunktur. Nach Erkenntnissen von Nogier (1969) wurde auch in China das Interesse größer und auch in französichen Schulen wurde die Ohrakupunktur bzw. die Aurikulotherapie unterrichtet. Heute sind die chinesischen und die französichen Karten miteinander verschmolzen. Ich richte mich nach der Ohrkarte von H. Luck. Die Punkte auf dieser Karte sind in Jahrelanger Arbeit gut erprobt und eine Zusammensetzung aus Ohrpunkten von Nogier, sowie auf der französischen und chinesischen Aurikulotherapie.

Schon Hippokrates hat der Inspektion des Ohres große Aufmerksamkeit gewidmet und Neuralgien, Ischialgien sowie Zahnschmerzen durch Kauterisation (Gewebezerstörung durch Brenn- oder Ätzmittel) der Ohrmuschel behandelt. Im alten Ägypten wurden zur Empfängnisverhütung bestimmte Punkte an der Ohrmuschel gestochen. Das war die Ohrakupunktur!

Mikro Ohrmassage

Nogier empfahl in seinem Lehrbuch der Aurikulotherapie erstmals die Mikro Ohrmassage am Ohr. Dieses wurde von H. Luck als Ursprung für seine OAM genommen. Sowie auch die Akupunkt-Massage nach Penzel. Nach dem Studium vieler Fachbücher wurde die Ohr – Akupunktmassage von H. Luck entwickelt.

Literatur:

F. Bahr: Ohr-Akupunktur; J. Bischko: Einführung in die Akupunktur; J Diamond: Die heilende Kraft der Emotionen; J Elias: Körper- und Ohrakupunktur für die Praxis; FG. Fleck: Praxis der chinesischen Ohr-Akupunktur; FG Fleck: Sekundenphänomen – Akupunktur. U.v.a.m.

scan

Merken

Merken

Homöopathie gegen Stress

Veröffentlicht in: Gesundheit und Ernährung | 0

Homöopathie kann auch gegen Stress und Burnout eingesetzt werden. Herr Dr. med. Ralf Werner hat dazu verschiedene Mittel herausgearbeitet und mehrere Bücher herausgebracht.

Stress macht Stress und ist leider zu einem Teil unseres Lebens geworden. Es ist nicht nur die Arbeit, die uns stressen kann, es ist auch der Familienalltag, die Beziehung, Kinder, Haushalt – oder eben alles zusammen, da alles unter „einen Hut“ gebracht werden muss.

Natürlich kann auch eine Erkrankung stressen: die Nase ist zu – besonders zum Schlafen; Migräne; Bauchschmerzen – wenn man sie überhaupt nicht gebrauchen kann; der Blick, die Berührung, das Wort von jemandem – was man so nicht erwartet hat; Angst und Zwänge, oder besonders:  zwanghaftes Verhalten, und noch vieles mehr.

Wenn ein Mensch nicht so sein kann, wie er in seiner Ursprünglichkeit eigentlich ist, dann entwickelt sich Streß. Auf körperlicher und seelischer Ebene. Dieser Mensch entwickelt Symptome, die er vorher nicht kannte.

Beispiel: Sie sind müde, sie gehen schlafen – und werden durch laute Geräusche geweckt. Das geschieht immer wieder, immer wieder, immer wieder. Irgendwann reicht es Ihnen, denn sie werden aufgeregt, genervt, angespannt, evtl. auch aggressiv. Sie verändern sich – und erkennen sich selbst nicht mehr, sowie auch andere in Ihrer Umgebung Ihre Veränderung wahrnehmen.

Auf dem Wege zu solch einer Veränderung gab es Reaktionsmuster, auf ein Ereignis. Diese Reaktionsmuster sind willentlich nicht zu beeinflussen. Zur Gelassenheit kann man sich nicht zwingen!

Dieser veränderte Zustand kann sich jetzt auf Ihr Umfeld übertragen, nun breitet sich der Stress aus!

Stress macht Stress!

Das ist nun nicht so furchtbar neu, was jedoch neu ist, das bei Erkrankungen in einem ausgeglichenen Zustand eine andere homöopathische Arznei hilft, als in einem gestressten Zustand!

Z.B. bei schlimmen Kopfschmerzen, die gleichen Kopfschmerzen in einem gestressten Zustand reagieren gut Staphisagria und Ignatia. In einem nicht gestressten Zustand sind viele andere Arzneien möglich. Je nach Symptomatik.

Indem Stress mit homöopathischen Arzneien abgebaut wird, reduzieren sich oder heilen die dadurch ausgelösten Krankheiten auf körperlicher und seelischer Ebene. Wie z.B.: Burnout, Herzinfarkt, Migräne, hoher Blutdruck, Magenschleimhautentzündungen, Darmprobleme, Schlafstörungen und anderes mehr.

Im Stresszustand läuft unser Körper auf Hochtouren. Das verdanken wir unseren Hormonen Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Diese sollen ja helfen eine plötzliche Angst-, Gefahren- oder Stresssituation schnell in den Griff zu bekommen. Herz und Atmung werden beschleunigt, Sauerstoff wird vermehrt durch den Körper geschleust. Gehirn und Muskeln werden mit ausreichend Zucker versorgt. Andere Bereiche des Körpers werden dann jedoch vernachlässigt und nicht so gut versorgt. Z.B. wird die Verdauung in dem Moment der Stresssituation vernachlässigt – durch körpereigene Botenstoffe.

Hält nun eine Stresssituation lange oder sehr lange an, dann werden Funktionen des Körpers dauerhaft gehemmt und andere arbeiten dauerhaft auf Hochtouren. Dann kommt es zu den o.g. Schädigungen und zu Burnout.

Mit den entsprechenden Arzneien gegen Stress werden Sie ausgeglichener, können besser auf Stresssituationen reagieren und wünschenswert ist in der Behandlung, dass sie lernen gut für sich zu sorgen bzw. zu lernen, sich nicht stressen zu lassen.

Stress und Burnout werden behandelt.

Die Behandlung mit den „Stressarzneien“ erfolgt zum Teil mit sehr hohen Potenzen.

Wenn Sie Fragen dazu haben, oder sich bei mir informieren möchten, dann rufen Sie mich gerne an.

Eine ruhige und stressfreie Zeit wünsche ich Ihnen.

Ihre

Heilpraktikerin

Christiane Bergmann

Homöopathische Prophylaxe

Veröffentlicht in: Aktuelles | 0

germ-41368_1280In meiner Praxis im Raum Hameln biete ich als Alternative zu der schulmedizinischen Impfung die homöopathische Prophylaxe an. Jeder Patient wird von mir ausführlich beraten und aufgeklärt. Diese Aufklärung bitte ich zu unterschreiben. Ein Patient sollte für diese hom. Prophylaxe ganz gesund und ausgeruht sein. Das laufende homöopathische Mittel wird 3 Tage vor und nach der Prophylaxe abgesetzt. Am Tag vor der Prophylaxe keinen Alkohol und keine schwere, üppige Mahlzeit zu sich nehmen und anderes ist zu beachten.

In den letzten 4 Wochen vor einer Prophylaxe sollten keine Medikamente wie Antibiotika, Cortison, Schmerz- u. Betäubungsmittel  eingenommen werden.

Ich bespreche mit Ihnen, ob Sie für eine homöopathische Prophylaxe geeignet sind.

Die Prophylaxe wird mit Nosoden durchgeführt. Nosoden (griech. nosos für Krankheit) sind homöopathisch aufbereitete Mittel, die aus Krankheitsstoffen hergestellt werden. Sie enthalten keine Zusatzstoffe und ab der Potenz D23 keine Substanz mehr, sind damit frei von Nebenwirkungen. Nosoden werden als Tropfen oder Globuli verabreicht.

Die Tropfen oder Globuli werden in den Mund gegeben, nicht gespritzt (injiziert), und lösen sich dort auf. Es ist eine sehr sanfte Methode.

Schon Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843) hat die homöopathische Prophylaxe gegen den damaligen Scharlach durchgeführt.

Die hom. Prophylaxe wird heute in der ganzen Welt durchgeführt, vor allem in armen Ländern, wie Kuba. Hier wird sie von der Regierung für Millionen von Menschen zur Verfügung gestellt, kostenlos.

Weiterführende Literatur:

Homöopathische Ratgeber (HR) von Ravi Roy und Carola Lage-Roy: HR4 – die homöopathische Prophylaxe bei Kinderkrankheiten. HR1 – Reisen mit Homöopathie, HR 15 – Risiko Impfen – Impffolgen behandeln.

Martin Hirte: Impfen pro & contra, Bücher und Newsletter von Hans Tolzin: www.impfreport.de, Hans Tolzin Verlag.

 

Gerne berate ich Sie über Ihre Möglichkeit der Prophylaxe bei Ihnen oder bei Ihrem Kind.

Gesunde Grüße  Ihre Heilpraktikerin

Christiane Bergmann